Achtung im Frühling: Giftige Pflanzen, die Hunde meiden sollten

Achtung im Frühling: Giftige Pflanzen, die Hunde meiden sollten

 

Der Frühling ist da, juhu… Aber mit dem Frühling kommt auch eine Fülle von Blumen und Pflanzen, die unseren Garten und unsere Umgebung aufhellen. Während wir Menschen die bunte Vielfalt genießen können, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass einige dieser Pflanzen für unsere vierbeinigen Freunde giftig sein können. In meinem heutigen Blogbeitrag werde ich einige der giftigen Pflanzen vorstellen, auf die ihr bei euren Hunden im Frühling achten sollten, sowie Anzeichen einer Vergiftung und Vorsichtsmaßnahmen, die ihr als Hundebesitzer treffen könnt.

Osterglocken (Narzissen)
Osterglocken sind eine beliebte Frühlingsblume, aber alle Teile der Pflanze sind giftig für Hunde, insbesondere die Zwiebeln. Symptome einer Vergiftung können Erbrechen, Durchfall, Speicheln und in schweren Fällen Herzprobleme sein.

Maiglöckchen
Maiglöckchen sind eine weitere schöne Frühlingsblume, aber auch sie sind giftig für Hunde. Die Blätter, Blüten und Beeren enthalten Giftstoffe, die zu Magen-Darm-Beschwerden, Herzproblemen und sogar zu Herzstillstand führen können.

Tulpen
Tulpen sind eine weitere häufige Frühlingsblume, deren Zwiebeln für Hunde giftig sind. Symptome einer Vergiftung können Erbrechen, Durchfall, erhöhter Speichelfluss und in schweren Fällen Atemnot sein.

Forsythie
Obwohl Forsythien nicht so giftig wie einige andere Frühlingsblumen sind, können sie dennoch Magen-Darm-Beschwerden verursachen, wenn Hunde Teile der Pflanze fressen.

Azaleen und Rhododendren
Diese beliebten Sträucher enthalten giftige Substanzen, die zu Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfen und sogar zum Koma führen können, wenn Hunde Teile davon fressen.

Wie könnt ihr Anzeichen einer Vergiftung erkennen:
Erbrechen
Durchfall
Appetitlosigkeit
Lethargie
Zittern oder Krämpfe
Erhöhter Speichelfluss
Schwierigkeiten beim Atmen

Welche Vorsichtsmaßnahmen könnt ihr treffen:
Informiert euch über giftige Pflanzen in Ihrer Umgebung und entfernt Sie sie gegebenenfalls aus eurem Garten.
Haltet euren Hund unter Aufsicht, wenn er draußen ist, insbesondere in der Nähe von Pflanzen.
Trainiert euren Hund, keine Pflanzen oder Beeren zu fressen.
Haltet die Kontaktdaten eures Tierarztes und einer Tierklinik bereit, falls eine Vergiftung auftritt.
Indem ihr als Hundebesitzer euch bewusst über giftige Pflanzen im Frühling informiert und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen trefft, könnt ihr dazu beitragen, eure Hunde auch in der Frühlingszeit vor potenziell gefährlichen Situationen zu schützen.

Wenn ihr weitere Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt gerne einen Kommentar. Ich freue mich über euer Feedback.

Eure Annette

Einführung in die Körpersprache des Hundes: Wie man die Signale richtig liest und interpretiert

Einführung in die Körpersprache des Hundes: Wie man die Signale richtig liest und interpretiert

In meinem aktuellen Blogbeitrag möchte ich euch in die faszinierende Welt der Kommunikation unserer Hunde entführen. Dieses Thema ist von grundlegender Bedeutung für alle Aspekte unserer Beziehung zu unseren treuen Begleitern.

Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund findet nicht nur durch gesprochene Worte statt, sondern auch durch Körpersprache. Hunde drücken ihre Gefühle, Bedürfnisse und Absichten hauptsächlich durch ihre Körperhaltung, Mimik und Bewegungen aus. Als Hundetrainer oder Hundebesitzer ist es daher entscheidend, die Körpersprache des Hundes richtig zu verstehen, um eine effektive Kommunikation zu ermöglichen und eine starke Beziehung aufzubauen. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf die Grundlagen der Körpersprache des Hundes und wie man sie interpretiert.

Die Bedeutung der Körpersprache des Hundes

Hunde sind Meister der nonverbalen Kommunikation. Ihre Körpersprache ist reich an Signalen, die ihre Emotionen und Absichten vermitteln. Indem wir lernen, die Signale richtig zu lesen und zu interpretieren, können wir besser auf die Bedürfnisse unserer Hunde eingehen und ihr Verhalten besser verstehen.

Körpersprachliche Signale und ihre Bedeutung

Schwanzwedeln: Ein Schwanzwedeln kann verschiedene Bedeutungen haben, je nachdem, wie der Schwanz getragen wird und wie schnell er bewegt wird. Ein lockerer, lockerer Schwanzwedel kann Freude oder Aufregung signalisieren, während ein steifer, schneller Schwanzwedel auf Anspannung oder Unbehagen hinweisen kann.

Ohrenstellung: Die Position der Ohren eines Hundes kann viel über seine Stimmung aussagen. Nach vorne gerichtete Ohren signalisieren oft Aufmerksamkeit oder Interesse, während zurückgezogene oder flach anliegende Ohren Angst oder Unterwerfung anzeigen können.

Körperhaltung: Ein aufrechter, selbstbewusster Stand zeigt oft Selbstbewusstsein und Dominanz an, während ein gesenkter Körper und gesenkte Schultern Unsicherheit oder Unterwürfigkeit signalisieren können.

Mimik: Hunde verwenden ihre Gesichtsmuskeln, um verschiedene Emotionen auszudrücken, ähnlich wie Menschen. Ein entspanntes Gesicht mit weichen Augen und einem offenen Maul zeigt oft Zufriedenheit an, während ein gekräuseltes Maul und gefurchte Stirn auf Unbehagen oder Aggression hinweisen können.

Die Bedeutung von Kontext und Individualität

Es ist wichtig zu beachten, dass die Körpersprache eines Hundes immer im Kontext betrachtet werden sollte. Ein bestimmtes Signal kann je nach Situation unterschiedliche Bedeutungen haben. Außerdem ist jeder Hund individuell, und einige Signale können von Hund zu Hund variieren.

Wie man die Körpersprache des Hundes interpretiert

Um die Körpersprache eines Hundes richtig zu interpretieren, ist es wichtig, auf das Gesamtbild zu achten und verschiedene Signale zusammenzuführen. Achte auf Körperhaltung, Ohrenstellung, Schwanzbewegung und Gesichtsausdruck, um ein umfassendes Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse des Hundes zu entwickeln.

Die Körpersprache des Hundes ist eine komplexe und subtile Form der Kommunikation, die es zu entschlüsseln und zu verstehen gilt. Das Lesen der Körpersprache unserer Hunde ist keine leichte Aufgabe und erfordert Erfahrung und eine aufmerksame Beobachtungsgabe. Doch mit etwas Übung könnt auch ihr lernen, euren Hund richtig zu interpretieren. Durch das Verstehen und Lesen der Signale können wir eine tiefere Bindung zu unseren Hunden aufbauen und ihnen dabei helfen, sich verstanden und geborgen zu fühlen. Daher ist es entscheidend, in das Verständnis der Körpersprache des Hundes zu investieren, um eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung zu entwickeln.

Wenn ihr weitere Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt gerne einen Kommentar. Ich freue mich über euer Feedback.

Eure Annette

Royal Cent Dogs Training – Was ist das eigentlich?

Royal Cent Dogs Training – Was ist das eigentlich?

Royal Cent Dogs – Kennt ihr nicht? – Dann lest schnell meinen heutigen Blog…

In meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich gerne mit euch über mein neues Trainingsangebot sprechen.
In den letzten Jahren habe ich intensiv im Bereich der Nasenarbeit mit Hund oder auch Scent Dogs genannt mit professionellen Teams zusammengearbeitet und dabei festgestellt, dass auch im privaten Bereich großes Interesse an dieser Art von Training besteht. Leider ist es vielen Menschen aus finanziellen oder zeitlichen Gründen nicht möglich, sich professionell zu engagieren. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, diese Möglichkeit auch im privaten Umfeld anzubieten.

Bisher gab es in vielen Bereichen des Hundetrainings bereits Sportarten und Turniermöglichkeiten, jedoch fehlten diese im Bereich der Nasenarbeit, des Scentdogs-Trainings und ähnlichem. Es gab bislang nur professionelle Möglichkeiten, in diesem Bereich tätig zu werden. Dies möchte ich ändern, und deshalb ist die Idee des „Royal Cent Dogs Trainings“ entstanden. Mein Ziel ist es, die Nasenarbeit, die für Hunde so förderlich ist, im Hundesport zu etablieren und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dadurch sollen auch im Bereich der Nasenarbeit vielen Mensch-Hunde Teams die Möglichkeit gegeben werden professionell trainieren können.

Aber was ist nun das „Royal Cent Dogs Training“? Es handelt sich dabei um eine Geruchsarbeit, bei der die Hunde lernen, verschiedene Geldmünzen zu unterscheiden und später zu differenzieren. Zusätzlich haben die Teams die Möglichkeit, sich in Turnieren oder Prüfungsszenarien zu messen, die nach Punkten und Zeit bewertet werden. Es werden unterschiedliche Suchszenarien sowohl indoor als auch outdoor aufgebaut, begleitet von einer Prüfungsordnung und einigen Unterordnungssequenzen, die in die Turniere integriert sind.

Die Turniere sind in verschiedene Klassen unterteilt, beginnend mit der „Hofnarrklasse“, über die „Bauernklasse“ bis hin zur „Adelsklasse“ und schließlich zur „Königsklasse“. Die Hunde lernen dabei, zunächst 2 €, dann 1 € und so weiter zu finden, bis sie in der Königsklasse einen Cent aufspüren müssen.

In den angebotenen Kursen lernen eure Hunde, die Geldmünzen anzuzeigen, zu differenzieren und zu verweisen. Ihr erhaltet zudem umfassende Informationen zur richtigen Geruchsarbeit, wie ihr auch zu Hause trainieren könnt, und wie ihr Schritt für Schritt zu einem professionellen Suchteam werdet. Bei Turnieren habt ihr dann die Möglichkeit, euer Können unter Beweis zu stellen.

Ihr seid interessiert? Gerne könnt ihr mich bei weiteren Fragen kontaktieren oder euch gleich hier für unsere Kurse anmelden

Shop – Spürnasen (spuernasen.at)

Ich freue mich schon auf euch.

Bis bald,

Eure Annette

Weihnachtliche Hundegeschichten – Unsere Hunde und ihr Wunschzettel

Weihnachtliche Hundegeschichten – Unsere Hunde und ihr Wunschzettel

Hallo liebe Spürnasen,

Die Weihnachtszeit ist da, und wer sagt, dass nur Menschen das Monopol auf festliche Freude haben? Unsere vierbeinigen Begleiter machen die Feiertage zu einem wahrhaftigen Pfoten-Spektakel. Hier also ein bisschen Spaß und jede Menge flauschige Weihnachtsgrüße für euch!

Ich möchte euch heute gerne mit einem kleinen Augenzwickern von den Wünschen unserer Hunde erzählen, die unsere Festtagszeit begleiten:

Wunsch Nr. 1: Ein Kauknochen-Berg
Ragnar, unser Weihnachtsfanatiker, träumt davon, dass unter dem Baum ein riesiger Berg aus Kauknochen liegt. Statt Geschenkpapier würde er vor lauter Vorfreude sicher das ganze Wohnzimmer einreißen. Nun ja, wir müssen wohl noch an unserer Kommunikation arbeiten.

Wunsch Nr. 2: Weihnachtsbaum, der tanzt
Unser Weihnachtsbaum scheint für Mina ein lebendiges Wesen zu sein. Jeden Tag entdecke ich sie dabei, wie sie den Tannenbaum umkreist, als würde sie auf einen festlichen Walzer warten. Wer hätte gedacht, dass Tannennadeln so faszinierend sind? Aber MIna ist ja bekanntlich unser Holzwurm

Wunsch Nr. 3: Rentier-Verkleidung für Frauchen und Herrchen
Da Sissi felsenfest davon überzeugt ist, dass sie das reinste Rentier im Wohnzimmer ist, wünscht sie sich, dass auch Herrchen und Frauchen sich in Rentiere verwandeln. Ein echtes Rentier-Revier sozusagen. Jingle Bells, hier kommen wir!

Wunsch Nr. 4: Glitzernder Schnee zum Snacken
Schnee ist toll, das steht außer Frage. Aber nach den Schneefällen der letzten Zeit bin ich mir sicher, dass Sissi und Ragnar glauben, der Schnee sei eine festliche Vorspeise. Schneeflocken-Snacks, für den besonderen Hundegeschmack!

Wunsch Nr. 5: Geschenkpapier-Detektiv spielen
Mina hat eine ausgeprägte Liebe für Geschenkpapier entwickelt. Kein Geschenk bleibt vor ihr sicher, denn sie hat den untrüglichen Instinkt eines Geschenkpapier-Detektivs. Geschenke öffnen? Da bin ich ja mal gespannt! Mina ist sicher live dabei

Wunsch Nr. 6: Ein unendliches Lager von Leckerlis
Wir wissen, wie sehr unsere Lieblinge diese kleinen köstlichen Dinger lieben. Dieses Jahr wünschen sich alle eine unbegrenzte Versorgung mit ihren Lieblingsleckerlis – die, die so verführerisch nach Huhn riechen. Ein Hund kann nie zu viele Leckerlis haben, oder?

und der letzte Wunsch von allen unseren vierbeinigen Träumern
Wunsch Nr. 7: Eine magische Tür für endlose Spaziergänge
Wie wäre es mit einer magischen Tür, die zu den aufregendsten Orten führt? Einmal durchschreiten, und schon befinden sich Mina, Ragnar und Sissi auf einem Hundeabenteuer! Das wäre ein Spaß für Sie….

Inmitten dieser tierischen Weihnachtträume möchte ich euch allen fröhliche Weihnachten und einen schwanzwedelnden Start ins neue Jahr wünschen! Mögen eure Weihnachtstage genauso liebevoll und unvergesslich sein wie ein spielender Hund im Schnee.

Liebe Grüße und frohe Weihnachten!

Eure Annette

Hundepfoten im Winter: Zwischen Schneezauber und Schneebällen

Hundepfoten im Winter: Zwischen Schneezauber und Schneebällen

Hundepfoten im Winter: Zwischen Schneezauber und Schneebällen

Der Winter hat Einzug gehalten, und mit ihm kommt eine ganz besondere Magie. Die Welt wird in ein funkelndes Weiß getaucht, und die ersten Schneeflocken bedecken die Landschaft. Während wir uns in dicke Schals und warme Mäntel hüllen, freuen sich unsere vierbeinigen Freunde auf ein Abenteuer im Schnee.

Hundepfoten im Schnee hinterlassen nicht nur süße Spuren, sondern erzählen auch Geschichten von Spaß, Freude und Entdeckungen. Wenn die ersten Flocken fallen, erwachen die Hunde zu neuem Leben. Der Geruch von frischem Schnee regt ihre Neugier an, und schon bald tollen sie durch den glitzernden Pulverschnee.

Die Hundepfoten sind dabei nicht nur Werkzeuge für die Fortbewegung, sondern auch Entdeckerinstrumente. Sie hinterlassen Abdrücke, die von aufgeregtem Herumtollen, wilden Verfolgungsjagden oder einfach nur gemütlichem Spazierengehen zeugen. Jede Pfote erzählt ihre eigene kleine Geschichte.

Besonders faszinierend ist der Moment, wenn die Hundepfoten auf Schneebälle treffen. Die flauschige, kalte Masse wird zum Spielzeug, das mit Begeisterung verfolgt und gefangen wird. Hundeaugen strahlen vor Freude, und das herzhafte Bellen kündigt an, dass der Winterzauber auch die Vierbeiner in seinen Bann gezogen hat.

Bitte Vorsicht: Der Schneeball ist auch nur ein „BALL“ Die Begeisterung für Bälle kann auch ins Extreme gehen. Einige Hunde entwickeln eine regelrechte Fixierung auf ihre geliebten Bälle, sodass sie kaum noch etwas anderes im Kopf haben. In solchen Fällen ist es wichtig, dem Hund auch andere Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten und darauf zu achten, dass das Ballspiel nicht zum Zwang wird.

Doch trotz des Spaßes im Schnee sollten wir nicht vergessen, dass Hundepfoten im Winter besondere Aufmerksamkeit benötigen. Der Schnee kann zwischen den Zehenballen schmelzen und zu Eisklumpen werden, was Unbehagen verursacht. Daher ist es wichtig, nach dem Spaziergang die Pfoten sorgfältig abzutrocknen und gegebenenfalls Eisreste zu entfernen.

Auch Pfotenpflegeprodukte, wie spezielle Pfotenbalsame, können helfen, die Hundepfoten vor rissiger Haut und Streusalz zu schützen. Wenn der Schnee besonders tief ist, können Hundeschuhe eine gute Option sein, um die Pfoten vor Kälte und scharfen Gegenständen zu bewahren.

Der Winter ist eine zauberhafte Jahreszeit, die nicht nur uns, sondern auch unsere pelzigen Begleiter in ihren Bann zieht. Hundepfoten im Schnee sind nicht nur süße Abdrücke, sondern auch Symbole für die Freude und das Glück, das der Winter mit sich bringt. Also schnapp dir deinen besten Freund, geh raus und genieße gemeinsam den Spaß im Schnee – Hundepfoten und Schneebälle inklusive!

Eure Annette

Die Macht der Präzision: Markersignale im Hundetraining

Die Macht der Präzision: Markersignale im Hundetraining

Hundetraining ist mehr als nur das Vermitteln von Kommandos. Es geht darum, eine tiefe Verbindung zwischen Mensch und Hund zu schaffen und dem Vierbeiner auf klare und positive Weise beizubringen, welche Verhaltensweisen erwünscht sind. In diesem Blogbeitrag möchte ich über ein faszinierendes Konzept sprechen, das im Hundetraining oft unterschätzt wird: Markersignale.

Was sind Markersignale?

Markersignale sind kleine, präzise Signale, die dem Hund unmittelbar nach einer gewünschten Handlung oder einem erwünschten Verhalten gegeben werden. Sie dienen als sofortiges Feedback und signalisieren dem Hund, dass er genau in diesem Moment etwas richtig gemacht hat. Dieses klare und zeitnahe Feedback ist entscheidend, um dem Hund zu helfen, die gewünschten Verhaltensweisen zu verstehen und zu verinnerlichen.

Typische Markersignale
Verbale Signale: Ein einfaches „Yes!“ oder ein anderes kurzes, positives Wort signalisiert dem Hund, dass er etwas richtig gemacht hat.

Clicker: Ein kurzer, prägnanter Klick mit einem Clicker kann ebenfalls als Markersignal dienen. Dieser Klang wird mit einer Belohnung verknüpft, um das gewünschte Verhalten zu verstärken.

Vorteile der Verwendung von Markersignalen

Schnelleres Lernen: Durch die unmittelbare Belohnung nach der richtigen Handlung kann der Hund schneller lernen, welche Verhaltensweisen erwünscht sind.

Präzise Kommunikation: Markersignale sind präziser als verbale Lobpreisungen und ermöglichen eine klare Zuordnung des Lobes zur richtigen Handlung.

Verhalten gezielt formen: Markersignale ermöglichen es Hundehaltern, das Verhalten ihres Vierbeiners gezielt zu formen und zu fördern.

Stärkung der Bindung: Die klare Kommunikation schafft Vertrauen und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Wie integriere ich Markersignale ins Training?

Klarheit und Konsistenz: Verwende das Markersignal immer in derselben Situation und verknüpfe es konsequent mit einer Belohnung.

Timing ist alles: Markiere das gewünschte Verhalten so genau wie möglich, um dem Hund die Verbindung zwischen Handlung und Belohnung klar zu machen.

Positive Verstärkung: Nutze Markersignale als positive Verstärkung, um erwünschtes Verhalten zu fördern.

Fazit

Markersignale sind ein mächtiges Werkzeug im Hundetraining. Sie ermöglichen eine präzise Kommunikation, fördern schnelles Lernen und stärken die Bindung zwischen Hund und Halter. Wenn du also auf der Suche nach neuen Ansätzen im Hundetraining bist, lohnt es sich definitiv, die Welt der Markersignale zu erkunden.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir neue Einblicke verschafft und dich dazu inspiriert, diese effektive Methode in dein Hundetraining zu integrieren. Lade dir hier kostenlos unsere Schritt für Schritt Anleitung herunter und starte gleich ins Training.

In diesem Sinne wünsche ich dir und deinem Hund viel Spaß beim Markern!

Bis bald,

Eure Annette